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Newsletter für Basler Unternehmen | Newsletter for Basel Companies
September 2019

Erfolgsgeschichten | Success Stories
Inhalt
Editorial
Branchenentwicklung im Kanton Basel-Stadt
Success Stories aus dem Technologiepark Basel
Axalta – ein weltweit führender Anbieter der Lackindustrie mit Europahauptsitz in Basel
Der Online-Versicherungsmarktplatz made by Creadi AG
„Stimmt die Basis, ist Vieles möglich“ - Metropol Kurier GmbH, Gewinner Basler Sozialpreis 2019
17. Europäischer AIDS Kongress in Basel (EACS)
Veranstaltung: BaselHack 2019 - 3. Hackaton in Basel
Veranstaltung: Swiss Innovation Forum 2019 - TRY

Index
From the editor
Economic Development in the Canton of Basel-Stadt
Success Stories straight from the Technologiepark Basel
Axalta – a global leader in the coatings industry with its European headquarter in Basel
Made by Creadi AG: A market place for online insurances
„If we provide the right basis, great things will come your way“ – Metropol Kurier GmbH, Winner of Basel’s Social Award in Business 2019
17th European AIDS Conference in Basel (EACS -17th European AIDS Conference)
Event: BaselHack 2019 - Hackaton No. 3 in Basel
Event: Swiss Innovation Forum 2019 - TRY

Nicole Hostettler
Amtsleiterin, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Kanton Basel-Stadt
Editorial
"Günstige Winde kann nur derjenige nutzen, der weiss, wohin er will" - soll einmal der Schriftsteller Oscar Wilde gesagt haben. Ob die Urheberschaft nun stimmt oder nicht, auf der Suche nach solchen Erfolgsgeschichten sind wir fündig geworden. Alle Projekte – und seien sie noch so unterschiedlicher Art – zeichnet Eines aus: Es gibt ein Ziel, einmal ferner, einmal näher – und Menschen, die dieses Ziel mit Beharrlichkeit, Engagement und viel Herzblut verfolgen.

In Vertretung eines Amtes, dessen Aufgaben sich über das gesamte Feld von Arbeitsmarkt und Wirtschaft erstrecken, erleben wir täglich kleine und grosse Erfolgsgeschichten. Eine stellensuchende Person findet wieder Arbeit, ein scheinbar bürokratisches Problem eine schnelle und  pragmatische Lösung, oder eben, Unternehmen entwickeln sich – auch dank der attraktiven Rahmenbedingungen, die der Kanton Basel-Stadt ihnen bietet.  

Die Erfolgsgeschichten in diesem AWA-Newsletter sollen Inspiration sein, sich auch über die eigenen Erfolge zu freuen und diese mit anderen zu teilen und weiterzugeben.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und freuen uns  - wie immer -  auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen. Ganz besonders freut uns, wenn Sie den Newsletter weiter empfehlen. Vielen Dank!

Nicole Hostettler
Head of Office, Office of Economy and Labour, Department of Economic, Social and Environmental Affairs of the Canton of Basel-Stadt
From the Editor
„Only he can make use of favourable winds who knows where he wants to go” is a quote sometimes attributed to the famous poet Oscar Wilde (and sometimes to Seneca the Younger). Regardless of its provenance – we have been looking for successful navigators and found a number of their adventures. Every success story, as different in nature as they may be, relies on the same plot: There is a destination, sometimes close by, sometimes further away. And there are human beings who pursue their goals with maximum effort and perseverance, putting their heart and soul into their dream.

Serving an office whose responsibilities span a very wide field from labour market to specialized entrepreneurs and economic fields, not one day goes by on which we don’t get surprised by stories of successes and achievements, large and small. A job-seeker finds employment again, an overwhelming bureaucratic problem a quick and pragmatic solution, and not least when companies find their path to flourishing and growth – all in the attractive business environment that the Canton of Basel-Stadt is fortunate to have on offer.

The success stories in our latest AWA Newsletter are meant to serve as an inspiration, a reason to celebrate success, not least our own, and to share and pass on the good news to others.

We hope you enjoy reading our success stories. As always we are looking forward to your comments and suggestions. And if you would recommend the AWA Newsletter in your own network, that would definitely make our day. Many thanks!


Branchenentwicklung im Kanton Basel-Stadt
Die basel-städtischen Branchen stehen unter dem Einfluss von Megatrends wie Globalisierung und technologischem sowie demografischem Wandel. Wie sich die Wirtschaftsstruktur im Kanton infolge dieser Trends verändern wird, ist ungewiss. Ein Blick auf vergangene Entwicklungen seit 2000 kann hierzu jedoch Indizien geben.

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Economic Development in the Canton of Basel-Stadt
As in other leading international business regions, the economic sectors in the Canton of Basel-Stadt are subject to the influence of megatrends such as globalisation, as well as technological and demographic change. How and to what degree these will modify the Canton’s economic structure is contingent. However, reviewing past changes since the year 2000 may provide us interesting points of reference.

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Success Stories aus dem Technologiepark Basel
Wie sind die Firmen im Technologiepark Basel entstanden? Wieso sind einige sehr erfolgreich? Der Technologiepark Basel präsentiert seit letztem Jahr laufend neue Entwicklungsgeschichten ansässiger Start-ups in der Serie "Success Stories". Zudem werden aktuelle Ereignisse und Firmenportraits mittels kurzen Videobotschaften auf der Webseite des Technologieparks Basel kommuniziert.

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Success Stories straight from the Technologiepark Basel
Why are companies created in Technologiepark Basel? How do they grow? And why are some of them extraordinarily successful? Since last year, Technologiepark Basel has continuously been churning out a series of “Success Stories”, fascinating case studies and tales of achievement about some of its most interesting tenants. Not only has the technology centre in the heart of Basel dedicated an article series to start-ups and their growth stories at Technologiepark, recently the organisation has also begun to feature current developments, events and company portraits in short videos on its website.

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Axalta – ein weltweit führender Anbieter der Lackindustrie mit Europahauptsitz in Basel
Im Interview mit der Standortförderung des Kantons Basel-Stadt erklärt Yves Kerstens, Vice President und President Region EMEA, was die Innovationskraft von Axalta ausmacht und warum sie sich vor fünf Jahren entschieden haben, den europäischen Hauptsitz in Basel anzusiedeln.

Axalta ist ein weltweit führender Anbieter in der Lackindustrie. Für diejenigen unter uns, die sich nicht so gut mit Lacken auskennen, können Sie uns sagen, was Axaltas Lacke so besonders macht?

Axalta ist ein weltweit führendes Unternehmen, das auf Hochleistungslacke sowie Beschichtungen für die Märkte Transport und Verkehr, für die Produktion von Pkw und Nutzfahrzeugen, für den Sekundär- und Reparaturlackmarkt und auf viele Industrieanwendungen spezialisiert ist. Seit mehr als 150 Jahren bieten wir unseren Kunden innovative, farbenfrohe, attraktive und nachhaltige Lösungen. Unsere Lacke sind überall im Einsatz: auf Puderdosen, Generatoren, Helmen, Gitarren, Rennwagen, Achterbahnen, Spielplätzen und Wolkenkratzern. Wir liefern unseren Kunden jeden Tag ausgezeichnete Produkte von höchster Qualität. Unsere Innovationskraft basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung mit Polymer- und Harzformulierungen und einem tiefgreifenden Verständnis von Pigmenten und Farbe. Unsere Herstellungsverfahren, Anwendungssysteme und Produkte werden mit Blick auf eine verantwortungsvolle Nachhaltigkeit entwickelt.
 
Warum hat man sich vor fünf Jahren dafür entschieden, den europäischen Hauptsitz des Unternehmens in Basel anzusiedeln?
 
Als Axaltas Hauptsitz für die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) wurde Basel gewählt, da man sich bei Axalta einen europäischen Hauptsitz in zentraler Lage wünschte, der auch die regionale und internationale Zusammensetzung des Unternehmens widerspiegelte. Zudem sind sowohl die gesamte EMEA-Region als auch andere, weltweite Ziele über die beiden internationalen Flughäfen – EuroAirport und den Flughafen Zürich - schnell zu erreichen. Dadurch, dass unser EMEA-Führungsteam, welches die strategische Ausrichtung unserer EMEA-Geschäfte bestimmt, an einem Ort ist, können wir Synergieeffekte wirkungsvoll einsetzen und uns voll auf das Wachstum in unseren Märkten konzentrieren.

Worin sehen Sie die derzeit grössten Herausforderungen und Chancen für die Geschäftsbereiche?

2018 erzielte Axaltas Geschäftsbereich Performance Coatings 65 % des Unternehmensumsatzes. Davon entfielen 38 % auf das Reparaturlackgeschäft und 27 % auf den Bereich Industrieanwendungen. Die verbleibenden 35 % trugen die Pkw- und die Nutzfahrzeugsparte des Geschäftsbereichs Transportation Coatings bei. Für 2019 bleiben wir hinsichtlich der wesentlichen Endmarkt-Treiber vorsichtig optimistisch und erwarten weitgehende Stabilität sowie ein günstiges Umfeld für das Segment Performance Coatings, jedoch eine Stagnation der weltweiten Nachfrage im Segment Transportation Coatings.

Unser Ziel ist die kontinuierliche Hinzugewinnung von Marktanteilen durch Produktinnovationen und eine ausgesprochen effiziente Umsetzungsfähigkeit. Auch stärken wir weiterhin Axaltas Alleinstellungsmerkmale Schnelligkeit, Flexibilität und Kundenorientierung. Zur Erreichung unserer Unternehmensziele haben wir bedeutende Investitionen in unsere Standorte getätigt. In China eröffneten wir vor kurzem eine neue Niederlassung und erweiterten unser Refinish Trainingscenter in Chengdu. Zudem eröffneten wir unser neues, 16.000 m2 umfassendes Global Innovation Center im Navy Yard im US-amerikanischen Philadelphia. 2015 nahmen wir eine neue Produktionsstätte für Wasserbasislacke in Wuppertal in Betrieb und eröffneten 2016 dort unser erweitertes europäisches Technologiezentrum. Auch modernisierten und bauten wir erst kürzlich unsere Produktionskapazitäten für Pulverlacke im französischen Montbrison sowie in Landshut aus. Im Juni 2019 unterzeichneten wir eine Vereinbarung für den Bau eines neuen, hochmodernen Gebäudekomplexes in Tiel für unser niederländisches Reparaturlackgeschäft. Nach der 2018 erfolgten Eröffnung unserer neuen Unternehmenszentrale für Autoreparaturlacktechnologien in Midrand, Südafrika, öffnete dort am 10. Juli 2019 auch unser Trainingscenter seine Pforten. Alle diese Beispiele verdeutlichen Axaltas anhaltende Investitionen für noch mehr Erfolg und globales Wachstum.

Eine letzte Frage: Was gefällt Ihnen am Wirtschaftsstandort Basel am besten?
 
Basel ist eine fantastische Stadt mit einer ausgezeichneten Infrastruktur. Es steht ausser Frage, dass Basel als pulsierende Stadt mit internationalem Flair und einer starken Wirtschaft wesentlich dazu beigetragen hat, dass wir einige der besten Leute für uns gewinnen konnten.

Selbstporträt Axalta

Axalta ist ein weltweit führendes Unternehmen, das sich ausschliesslich auf Lacke spezialisiert hat. Wir bieten unseren Kunden innovative, farbenfrohe, attraktive und nachhaltige Lösungen. Unsere Lacke beugen Korrosion vor, erhöhen die Produktivität und sorgen für eine längere Lebensdauer der lackierten Materialien. Und das für einen Anwendungsbereich, der von Pkws und Nutzfahrzeugen (Erst- und Reparaturlackierung) bis hin zu Elektromotoren, Gebäuden und Pipelines reicht. Mit mehr als 150 Jahren Erfahrung in der Lackindustrie setzen 14.000 Mitarbeiter von Axalta – davon etwa 5.000 in der EMEA-Region – die Tradition fort, unseren 100.000 Kunden in 130 Ländern täglich einen ständig verbesserten Service zu bieten. Axalta steht für exzellente Lacke, Anwendungssysteme und Technologien. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.axaltacs.ch sowie auf Twitter unter @Axalta und LinkedIn.

Yves Kerstens ist Vice President von Axalta Coating Systems sowie President der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Bevor er zu Axalta wechselte, bekleidete Yves Kerstens eine Anzahl leitender Führungspositionen in der EMEA- und Asiatisch-Pazifischen Region bei der Bridgestone Corporation. Darunter waren folgende Funktionen: Chief Operating Officer, Chief Administrative Officer, Managing Director eines Geschäftsbereichs und Leiter Supply Chain. Yves Kerstens Führungsstil ist von einem Beratungsansatz geprägt, der auf seine neun Jahre bei Capgemini und Ernst & Young Consulting zurückzuführen ist. Er besitzt Masterabschlüsse in den Bereichen Elektromechanik, Betriebswirtschaftslehre und International Corporate Governance.
Autor / Interview:
Martin Stricker
Leitung Standortförderung, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Kanton Basel-Stadt


Axalta – a global leader in the coatings industry with its European headquarters in Basel
In his interview with Economic Development of the Canton of Basel-Stadt, Yves Kerstens, Axalta’s Vice President and President EMEA region, explains what makes the innovative power of Axalta and why the company made the decision to establish their European headquarters in Basel five years ago.

Axalta is a global leader in the industry. For those of us not familiar with coatings, could you tell us what makes Axalta’s coatings unique?

Axalta is a leading global company focused on Transportation Coatings for Light Vehicle OEMs and Commercial Vehicles and Performance Coatings for both Refinish and Aftermarket Applications and for Industrial Applications. We have provided customers with innovative, colourful, beautiful and sustainable solutions for over 150 years. Our coatings are used on everything from cosmetic compacts, alternators and sports helmets, to guitars, race cars, rollercoasters, playgrounds and skyscrapers. Every day, we are committed to providing our customers with exceptional, high-quality products. Our ability to innovate relies on decades of experience with polymer and resin formulation capabilities and a deep understanding of pigments and colour. Our manufacturing processes, application techniques and products are created with responsible sustainability in mind.
 
Why did you decide to set up the European headquarters in Basel five years ago?

Our Axalta Europe, Middle East and Africa (EMEA) headquarters was established in Basel due to Axalta’s wish to have an EMEA headquarters in a central location, which truly reflects the regional and international composition of the company. The Basel area itself has easy access to two international airports – EuroAirport in Basel and Zurich International Airport – that provide a gateway to the entire EMEA region and beyond. By having Axalta’s EMEA leadership team, who set our region’s strategic direction, in one location, we can leverage synergies and focus fully on driving growth in our markets.
 
What are the main challenges and opportunities for your business right now?

In 2018, Axalta’s Performance Coatings segment accounted for 65% of the company’s turnover, of which 38% was from refinish sales and 27% from industrial coatings sales. The remaining 35% was represented by our Transportation Coatings segment, including both OEM light vehicles and commercial vehicles. For 2019, we remain cautiously optimistic regarding key end-market drivers, with broad stability and supportive conditions in the Performance Coatings segment globally, but flatter global demand in the Transportation Coatings segment.

We target ongoing market outgrowth through product innovation and strong execution, and we are highly-focused on continuing to differentiate Axalta through speed, agility and customer focus. In support of our business goals, we made significant investments in our facilities around the world. In China, we recently opened new regional offices and expanded our Refinish Training Centre in Chengdu. In the U.S. we opened our new 16,000 m2 Global Innovation Centre at the Navy Yard in Philadelphia. In Wuppertal, Germany, in 2015 we commissioned a new waterborne production facility, and in 2016 opened our newly expanded European Technology Center. We recently modernised and expanded our powder capabilities in Montbrison, France, and in Landshut, Germany. In 2019, we signed an agreement to develop a new, state-of-the-art facility for our Dutch refinish business in Tiel, the Netherlands, and following the opening of our new refinish South African central office in Midrand in 2018, on 10 July 2019, we opened our Training Centre there. These are all good examples of how Axalta continues to invest for even more success and global growth.
 
Last question: What do you like most about Basel as a business location?

Basel is a fabulous city with an excellent infrastructure. Without a doubt, Basel’s thriving and vibrant international community coupled with its strong business backbone, are motivating factors that have helped us to attract some of the best people.
 
About Axalta

Axalta is a leading global company focused solely on coatings and providing customers with innovative, colourful, beautiful and sustainable solutions. From light OEM vehicles, commercial vehicles and refinish applications to electric motors, buildings and pipelines, our coatings are designed to prevent corrosion, increase productivity and enable the materials we coat to last longer. With more than 150 years of experience in the coatings industry, the 14,000 people of Axalta – approximately 5,000 of whom are in the EMEA region - continue to find ways to serve our more than 100,000 customers in 130 countries better every day with the finest coatings, application systems and technology. For more information visit axalta.com and follow us @Axalta on Twitter and on LinkedIn.
Yves Kerstens is Vice President of Axalta Coating Systems and President of the Europe, Middle East and Africa (EMEA) region. Before joining Axalta, he held a number of increasingly senior positions at Bridgestone Corporation in both EMEA and Asia Pacific. These roles included Chief Operating Officer, Chief Administrative Officer, Managing Director of a business unit and head of supply chain. Yves brings a consultative approach to his leadership style adopted during his nine years with Capgemini and Ernst & Young Consulting. He holds Master’s degrees in Electromechanical Engineering Technology, Industrial Management, and International Corporate Governance.
Author / Interview by:
Martin Stricker
Head of Economic Development, Office of Economy and Labour, Department of Economic, Social and Environmental Affairs of the Canton of Basel-Stadt


Der Online-Versicherungsmarktplatz made by Creadi AG
Die Standortförderung des Kantons Basel-Stadt erfährt im Interview mit dem Chief Marketing Officer (CMO) Oliver Johnson das Erfolgsgeheimnis des jungen Unternehmens Creadi AG.
Der Versicherungsmarkt befindet sich im Wandel. Es entstehen vermehrt Startups, die mit ihren innovativen Lösungen sämtliche Bereiche der Versicherungswertschöpfungskette revolutionieren. In welchem Bereich dieser Wertschöpfungskette der Versicherungswirtschaft ist Creadi tätig?

Wir konzentrieren uns vor allem auf Endkundinnen und Endkunden, die schnell und unkompliziert die passende Versicherung abschliessen wollen – ohne umständliches Suchen oder Vergleichen. Gleichzeitig setzen wir auf starke Partnerschaften mit etablierten Versicherern und bleiben stets „up-to-date“ über die neuesten Innovationen im InsurTech-Bereich.

Im Herbst vergangenen Jahres wurde Creadi an der wichtigsten internationalen InsurTech-Konferenz, DIA Munich 2018, für die Versicherungsplattform „Simpego“ mit dem DIAmond-Award ausgezeichnet. Was steckt hinter „Simpego“, und was macht die Applikation (oder Plattform) so erfolgreich?

Ein Award ist immer eine schöne Bestätigung für erfolgreiche Arbeit - und die Motivation, weiter in diese Richtung zu gehen. Simpego ist eine unabhängige und vielseitige Versicherungsplattform, welche flexible Lösungen für digitalaffine Kundinnen und Kunden ermöglicht. Mit wenigen Klicks ist die passende Versicherung abgeschlossen – und alle Produkte sind nach unseren Richtlinien ausgewählt oder extra für unsere Plattform mitentwickelt worden. Unser Anspruch: Den Status Quo hinterfragen und neue Wege mit innovativen Technologien ausprobieren.

Wie wird sich Simpego weiterentwickeln, und an welcher neuen Funktionalität arbeiten Sie zurzeit?

Mit Simpego Leben haben wir unsere Plattform um eine wichtige Kategorie erweitert: Vorsorgelösungen. Die anpassungsfähige Risiko-Lebensversicherung der Pax macht den Start und lässt sich nun bei uns bequem online und auch unterwegs beantragen. Für die Zukunft planen wir weitere Produkte und treiben den Ausbau von Simpego voran.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach das Versicherungsgeschäft in der nahen Zeit verändern, und welche Rolle spielen dabei die jungen Unternehmen wie Creadi?

Für die grossen Schweizer Versicherungen ist das Thema Digitalisierung oft eine komplexe und langwierige Angelegenheit. Hier können InsurTech-Startups helfen, rasch innovative Ansätze zu finden, um traditionelle Versicherungsmodelle fürs Online-Zeitalter anzupassen. Kleine Unternehmen sind flexibler und experimentierfreudiger – sie können mit der Unterstützung etablierter Versicherer gemeinsam neue Ziele anpeilen und den Weg in die Zukunft mitgestalten.

Creadi hat ihren Sitz in Basel. Was schätzen Sie an Basel als Wirtschaftsstandort am meisten?

Basel ist eine sehr aufgeschlossene Stadt, die offen für Innovationen und Kollaborationen ist. Auch dank der Grenznähe zu Deutschland und Frankreich sowie exzellenter internationaler Vernetzung finden Startups hier viel fruchtbaren Boden. Darüber hinaus stimmt auch die Lebensqualität: Exzellenter öffentlicher Verkehr mit Anschluss an den EuroAirport, grossartige Lage direkt am Rhein und der weltweite Ruf als Kulturstadt sprechen ebenfalls für Basel.

Unternehmen Creadi AG
Die Creadi AG ist eine unabhängige Tochtergesellschaft der Pax Holding in Basel. Das im Oktober 2016 gegründete InsurTech-Startup spürt Trends auf und entwickelt digitale Lösungen für User, die sich unkomplizierte Versicherungsprodukte wünschen.
Oliver Johnson hat die Digitalisierung in der Schweiz seit den späten 1990ern miterlebt und mitgeprägt. Nach langjähriger Tätigkeit als Consultant bei der Digitalagentur Netvertising sowie Head of Digital Marketing bei Coop arbeitet er seit November 2018 als CMO für die Creadi AG.
Autorin / Interview:
Djurdja Röthlisberger
Branchenverantwortliche Finanzwirtschaft, Standortförderung, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Kanton Basel-Stadt.

Made by Creadi AG: A market place for online insurances
In the interview, Chief Marketing Officer (CMO) Oliver Johnson lets the Economic Development agency of the Canton of Basel-Stadt in on the secret behind the success of the young InsurTech start-up Creadi.
The insurance market clearly is changing. This has spawned an increasing number of start-ups gearing up to revolutionize every single link of the value chain in the insurance business. Where in that value chain of the insurance economy does Creadi do business?

We predominantly focus on end users, i.e. individual clients who want to swiftly and easily take out an insurance policy that’s right for them – without extensive searches and cumbersome comparisons. At the same time we cultivate strong partnerships with well-established insurance companies and work hard to stay up to date with the most recent innovations in the InsurTech industry.

At DIA Munich 2018, the world’s leading international InsurTech conference in the fall of last year, Creadi won the prestigious DIAmond-Award for its insurance platform „Simpego“. What’s behind „Simpego“, and what is the application’s (or platform’s) formula for success?

Being awarded a prize always is a beautiful confirmation that one’s work was successful – and a great motivation to continue on the path of a winning strategy. Simpego is an independent and versatile insurance platform providing flexible solutions for clients with a certain affinity of the digital world. All it takes are a few clicks to take out the right policy – and every single product has been chosen according to strict criteria or even specifically developed for our platform. Our claim is to scrutinize the status quo while trying to find and test new ways of business through innovative technologies.

What’s next in Simpego’s ongoing refinement, and what kind of new functions are you currently developing? 

Adding Simpego Life has extended our platform by one very important category: retirement provision and pension solutions. Pax’s highly adaptable risk and life insurance is a first important step into that direction – for which you can conveniently apply with us online or in transit. For the near future we are already planning additional products while swiftly advancing the further development of Simpego.

In your opinion, what are the crucial short-term changes in the making for the insurance business? And what’s the part start-ups like Creadi can play in it? 

For large Swiss insurers, the matter of digitalisation tends to be a complex, long-term project. That’s where InsurTech start-ups can help find innovative ideas to transport traditional insurance models into the online world and ready them for the digital age. Small companies are more flexible, experimental and adventurous. With the support of established insurers, they can set their sights on shared new goals and help devise a way into the future.

Creadi is headquartered in Basel. What is it about the business location Basel that you appreciate most?

Basel is an incredibly open-minded city that embraces innovation and collaboration. Plus, being right across the border from Germany and France, and enjoying an excellent international connectivity, Basel proves a truly fertile ground for start-ups. Ultimately, there is great quality of living as well: Outstanding public transportation, right up to the EuroAirport, an excellent location on the river Rhine, and its global reputation as great city for the arts and culture add to the great mix of the city – Basel is just right.

About Creadi AG

Creadi AG is an independent subsidiary company of Pax Holding in Basel. Having repeatedly anticipated insurance industry trends since its launch in October 2016, the InsurTech start-up develops digital solutions for users looking for elegant and uncomplicated insurance products.
Oliver Johnson has been among the pioneers of digitalisation in Switzerland since the late 1990s. For many years he offered consultancy services to the digital agency Netvertising and served as Head of Digital Marketing for supermarket chain Coop. In November 2018 he joined Creadi AG as Chief Marketing Officer (CMO).

Author / Interview by:
Djurdja Röthlisberger
Manager Finance Sector, Economic Development, Office of Economy and Labour, Department of Economic, Social and Environmental Affairs of the Canton of Basel-Stadt


„Stimmt die Basis, ist Vieles möglich“ -
Metropol Kurier GmbH, Gewinner Basler Sozialpreis 2019
Anlässlich der Preisverleihung am 22. Mai 2019 im Basler Rathaus wurde die Metropol Kurier GmbH Basel mit dem Basler Sozialpreis für die Wirtschaft 2019 ausgezeichnet. In einem Interview erzählt Kathrin Schüepp unter anderem über ein besonderes Erfolgserlebnis des Kurierdiensts bei der beruflichen Integration leistungseingeschränkter Menschen.

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„If we provide the right basis, great things will come your way“ –
Metropol Kurier GmbH, Winner of Basel’s Social Award in Business 2019
During a beautiful ceremony in Basel’s City Hall on May 22nd 2019, Metropol Kurier GmbH Basel was honoured with Basel’s Social Award in Business 2019. In our interview, Kathrin Schüepp shares a story about a very special success the courier service was able to achieve through its efforts in the professional integration of functionally challenged individuals.

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17. Europäischer AIDS Kongress in Basel (EACS -17th European AIDS Conference)
Gute Nachrichten: Erstmals in seiner Geschichte wird der Europäische AIDS Kongress in Basel stattfinden. Ende November werden in Basel rund 3‘000 Fachspezialistinnen und -spezialisten aus aller Welt erwartet, die der Einladung der European AIDS Clinical Society (EACS) an die 17. Ausgabe der Konferenz folgen, um gemeinsam die HIV-Forschung weiter voranzutreiben. Denn trotz immenser Fortschritte ist AIDS nach wie vor eine globale Herausforderung, wie Professor Manuel Battegay und Professor Jürgen Rockstroh betonen. Die beiden international renommierten Infektiologen und Mitglieder der Führungsriege der EACS verraten im Interview zudem, welche positiven Auswirkungen Kongresse wie der der EACS auf die lokal ansässige Unternehmensszene hat.

Wie sieht die Situation der HIV-Infektionen und der Krankheit AIDS in der Schweiz, der EU und weltweit aus?

M. Battegay: In der Schweiz leben ca. 15'000 Menschen mit HIV. Jährlich stellen wir immer noch zwischen 400-500 Neuinfektionen fest - also zu viel. Einen Rückgang können wir dann erreichen, wenn Menschen mit einer HIV-Infektion therapiert sind, da eine gut wirkende Therapie weitere Übertragungen absolut verhindert. Ebenfalls müssen Präventionsmassnahmen gestärkt werden, z.B. vermehrt Menschen auf HIV zu testen.

J. Rockstroh: Weltweit gibt es 37 Millionen Menschen, die mit HIV leben, 2017 wurden 1.8 Millionen Neuinfektionen verzeichnet. Im Großraum Europa, zu dem die WHO neben den EU-Staaten auch Länder wie Russland, Kasachstan und Usbekistan zählt, sind über zwei Millionen Menschen mit HIV infiziert. 2017 wurden 159’420 neue HIV-Infektionen diagnostiziert. Damit weist der Europäische Raum immer noch eine besorgniserregende Rate an Neuinfektionen auf. Erfreulicherweise verläuft der Anstieg allerdings insgesamt nicht mehr so steil wie zuvor. Im östlichen Teil der Europäischen Region wurde aber mit über 130.000 HIV-Neudiagnosen ein neuer Negativrekord verzeichnet. Dagegen meldeten die Länder der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) einen Rückgang der Neudiagnosen, der primär auf eine Abnahme um 20% unter Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten seit 2015 bedingt ist.

Was kann der Kongress zur Weiterbekämpfung von AIDS beitragen?

M. Battegay: Dieser Kongress ist eine hervorragende Möglichkeit, neue Forschungsresultate zu präsentieren und zu diskutieren, besonders mit Klinikern, Experten auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung und der Pflege. Verstärkt haben wir die Teilnahme von Grundlagenforschern. Trotz aller Kommunikationstechnologie muss man sich treffen. Als Kliniker nehmen wir so unmittelbare Information für die Betreuung von Patienten auf oder Impulse für Forschungsprojekte. 

J. Rockstroh: Im Rahmen des Kongresses können die aktuellen Herausforderungen in der HIV-Versorgung, also insbesondere die hohe Rate an bislang nicht diagnostizierten Patienten in Europa, einschliesslich der sogenannten „late presenter“ Patienten, die erst auf HIV getestet werden, wenn AIDS bereits ausgebrochen ist oder aber bereits eine schwere Immundefizienz besteht, besprochen werden. Therapie für Alle ist ein klares Ziel. So wird über die Leitlinien hinaus versucht, den Europäischen „Standard of Care“ zu definieren und breit zu implementieren, um eine stetige Verbesserung in der Versorgung von HIV-Infizierten zu erreichen. Ein solcher Kongress ist tatsächlich ein Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von HIV-Infizierten.

Aus wie vielen Ländern erwarten Sie Besucher? Wie viele Besucherinnen und Besucher erwarten Sie insgesamt?

J. Rockstroh: Wir erwarten 3'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 100 Ländern und aus allen Kontinenten. Wichtig ist uns auch eine gute Teilnahme aus Osteuropa. Deswegen bieten wir auch eine simultane russische Übersetzung an.

Wieso ist der Kongress auch für die lokalen Firmen interessant?

M. Battegay: Für Basel als wachsendes nationales und internationales Innovations- und Life Sciences-Zentrum ist diese Thematik in mehreren Hinsichten hochaktuell:

Mit der Bekämpfung der HIV/Aids-Krankheit ist einer der grössten, wenn nicht der grösste Medizinfortschritt verbunden. Das Konzept der Betreuungskette, von Diagnostik bis zur optimalen, auch individualisierten Therapie ist beispielhaft.

Die Pharmaindustrie hat mit der Mitentwicklung der Diagnostik und der Therapien grosse Verdienste. Hier hat auch z.B. F. Hoffmann-La Roche in Basel eine Rolle gespielt. Generell hat HIV/Aids viele Innovationen mit sich gebracht und gerade im Gebiet der Viruskrankheiten, aber auch vieler Infektionskrankheiten, Impulse gesetzt.

Ein Special Event und Highlight für alle ist das HIV-Cure Symposium, das gemeinsam von EACS und der französischen HIV/Aids Forschungsorganisation ANRS ausgerichtet wird. Hier werden grundlegende Überlegungen zu Heilungsstrategien angestellt und neueste Resultate vorgestellt.
Prof. Manuel Battegay, Chefarzt der Klinik Infektiologie & Spitalhygiene am Universitätsspital Basel, ist seit 2006 in der Europäischen AIDS Gesellschaft (European AIDS Clinical Society, EACS) tätig und präsidierte die EACS von 2012-2016. Seit drei Jahren leitet er die Europäischen HIV/Aids Leitlinien, die in die sieben am häufigsten gesprochenen Sprachen übersetzt wurden.
Prof. Jürgen Rockstroh, Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Bonn, ist seit 2004 im Governing Board der Europäischen AIDS-Gesellschaft tätig und seit Januar 2019 deren Präsident. Von 2004-2016 war er Leiter der  „HIV und Hepatitis Koinfektions-Leitlinien“ innerhalb der Europäischen AIDS-Gesellschaft.
Ziel der Kongressförderung

Das Ziel der Kongressförderung ist die Steigerung der direkten und indirekten Wertschöpfung, welche Kongresse generieren. Zudem wird mit der Förderung eine weitere Stärkung Basels als innovativster Wirtschafts- und Wissensstandort der Schweiz angestrebt. Somit soll mit der Kongressförderung dazu beigetragen werden, dass Basel weiterhin zu einer der bedeutendsten Messe- und Kongressstädte Europas zählt.
Autorin / Interview:
Barbara Keller
Koordinatorin Kongressförderung & Events, Standortförderung, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, Kanton Basel-Stadt


17th European AIDS Conference in Basel (EACS)
It’s with great pleasure that the Economic Development’s Initiative for Convention Promotion can announce that the 17th edition of the European AIDS Conference will take place in Basel. The Swiss city on the Rhine will host the conference for the first time ever! Despite great clinical progress, and while appropriate therapy can provide patients with normal life expectancy, there is still a global AIDS crisis – and no cure in sight. That’s why in November of 2019 around 3‘000 experts from all over the planet will follow the invitation of the European AIDS Clinical Society (EACS) and congregate in Basel. Their shared goal is to further advance clinical HIV research, according to Professors Manuel Battegay (MB) and Jürgen Rockstroh (JR), the former and present Presidents of EACS. In the interview with the two senior, internationally renowned infectiologists we also learn about the ways in which conventions and conferences have a positive impact on local businesses.

What is the current situation with regards to HIV infections and the AIDS disease in Switzerland, the EU, and worldwide?

M. Battegay: Switzerland is home to about 15'000 people with HIV. Each year we still count between 400 and 500 new infections – which is too much. We can manage to lower these numbers by making sure that HIV infected patients receive therapy. Because an effective therapy absolutely prevents any further infections. We also need to bolster up measures for further HIV prevention. This can be done by more frequent HIV testing of the population.

J. Rockstroh: There are globally 37 million people living with HIV at present time. In 2017 we registered 1,8 million new infections. In an extended Europe, which according to the WHO includes countries like Russia, Kazakhstan and Usbekistan in addition to EU member states, more than two million people are infected with HIV. In 2017 we recorded 159’420 diagnoses of new HIV infections, which still amounts to a rate of new infections in the greater European area that is deeply worrisome. Fortunately, we can state that the overall increase has levelled slightly. Still, more than 130’000 new HIV diagnoses in the Eastern parts of extended Europe constitute a new all-time negative. In contrast, member states of the European Union (EU) and countries of the European Economic Area (EEA) reported retrogressive numbers of new diagnoses which can be attributed to a decrease of 20% among homosexual, sexually active men since 2015.

How does the EACS conference support the ongoing fight against AIDS?

M. Battegay: This conference is an extraordinary opportunity to present and discuss new research results, particularly with clinicians and experts in the field of health and medical care. We have also made it a priority to increase participation by scientists in basic research. Despite all options of modern communications, meeting face-to-face remains indispensable. Especially we clinicians always need in-person meetings, e.g. for information mining in patient care as much as for stimulation and inspiration for new research projects. 

J. Rockstroh: A congress like the EACS conference offers ample opportunity for in-depth discussion of urgent, current challenges in HIV care. Among those for instance is the high rate of so far un-diagnosed European patients including the so-called „late presenters“, people who are only tested for HIV after AIDS symptoms are already forming a clinical picture, or even at the point where patients are already suffering severe immune deficiency. Therapy for All is a declared goal of ours. Attempts are made at delivering a definition of the European „Standard of Care“ that goes beyond our present guidelines. The new Standard should also be broadly implemented to constantly improve the quality of treatment and care offered to people infected with HIV. A conference such as EACS does very much make a contribution to the advancement of HIV patient care indeed.

How international is the EACS conference? And how many participants and visitors do you expect in total?
 
J. Rockstroh: We expect 3'000 participants from more than 100 countries and every continent. We have made an effort to boost participation from Eastern Europe. That’s why we’re even offering simultaneous translation of panels into Russian.

What can the EACS conference offer to local companies?

M. Battegay: Basel is a growing national and international hotbed of innovation and a life sciences hub – of course the conference topics are highly pertinent and interesting in several respects:

The fight against HIV and the AIDS disease entails one of the most pivotal examples of progress in the medical sciences, perhaps the most important. In our field, the idea of the chain of care from diagnostics to optimal and individualized therapy is being developed in an exemplary manner.

The pharmaceutical industry, an important local player, has already deserved a lot of credit for its role in diagnostics and therapy development – think for instance about the important role of F. Hoffmann-La Roche – right here in Basel! In general, efforts to fight HIV/Aids have initiated many important innovations, and opened many windows of opportunity, especially for companies working in the field of viral and infectious diseases.

Take for example a special event which is usually a highlight for everyone: The HIV-Cure Symposium, organized and hosted by EACS in cooperation with the French HIV/AIDS research organisation ANRS. This symposium does deliver basic research and thoughtful deliberation of strategies perhaps leading to the cure of HIV/AIDS, all the while presenting the newest research results as well – it’s a hot ticket for everyone!
Prof. Manuel Battegay, Head of Division of Infectious Diseases and Epidemiology at the University Hospital Basel, has been a member of the European AIDS Clinical Society (EACS) since 2006 and acting EACS President from 2012-2016. For the past three years he’s been heading the effort of European HIV/Aids Guidelines, which have all been translated into the seven most popular languages on the planet.
Prof. Jürgen Rockstroh, Head of Infectious Diseases and of the HIV Outpatient Clinic at the University of Bonn. He has been a member of the EACS’ Governing Board since 2004, in January 2019 he was named President. From 2004 to 2016 he worked as Head of „HIV and Hepatitis Co-Infection Guidelines “, which is also part of the European AIDS Clinical Society.
Objective of Convention Promotion & Events

The Convention Promotion & Events Initiative aims at increasing direct and indirect value creation initiated by conventions and fairs. In addition, Convention Promotion seeks to further consolidate Basel’s standing as Switzerland’s most innovative knowledge and business hub. Convention Promotion & Events hence makes an active contribution to strengthening the ongoing international recognition of Basel as one of Europe’s prime cities for conventions and trade fairs.
Author / Interview by:
Barbara Keller
Coordination Convention Promotion & Events, Economic Development, Office of Economy and Labour, Department of Economic, Social and Environmental Affairs of the Canton of Basel-Stadt

Veranstaltung: BaselHack 2019 - 3. Hackaton in Basel
Nach zwei erfolgreich durchgeführten Hackatons folgt in diesem Jahr die dritte Auflage des BaselHacks, welche das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt als Partnerin auch 2019 unterstützt. Zahlreiche kreative Köpfe werden sich vom 2. bis 3. November 2019 an verschiedensten Challenges versuchen und innovative Prototypen entwickeln. Jede und jeder kann teilnehmen – bringen Sie Ihre Ideen auf die Bühne, finden Sie ein Team, und entwickeln Sie gemeinsam an einem Wochenende einen Softwareprototypen…

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Event: BaselHack 2019 - Hackaton No. 3 in Basel
With already two successfully organized Hackatons behind us, we’re happy to announce this year’s third edition of BaselHack. As before, the Office of Economy and Labour of the Canton of Basel-Stadt will once again support the Hackaton 2019 as a partner. On the 2nd and 3rd of November, numerous creative and ingenuous minds will once again tackle a diverse range of challenges and develop innovative prototypes along the way. Participation in the event is open to everyone – just show up, bring your ideas to the stage, find a team, and start collaboration on developing your own software prototype on an early November weekend…

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Veranstaltung: Swiss Innovation Forum 2019 - TRY
Das Swiss Innovation Forum (SIF) ist eine einzigartige Plattform zur gezielten Förderung von Kreativität, Design und Innovation. Unter dem Titel TRY präsentieren heuer rund 25 sorgfältig ausgewählte Speaker den über 1200 Teilnehmenden zukunftsweisende Ideen, neueste Technologien und aktuelle Trends – in Basel. Der Kanton Basel-Stadt ist auch dieses Jahr der Standortpartner des SIF.

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Event: Swiss Innovation Forum 2019 - TRY
Swiss Innovation Forum (SIF) is a unique platform for the targeted promotion of creativity, design and innovation. Under the title TRY, a group of approximately 25 carefully selected speakers will present trendsetting disruptions, the latest technology and current trends to an audience of more than 1200 participants – all in Basel, all this year. As in past years, the Canton of Basel-Stadt is once again location and promotion partner of the SIF.

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